Hallertauer Zeitung 05.08.2026
Neuer Streckenrekord
22. Mainburger 24-Stunden-Schwimmen verzeichnet 446 Teilnehmer
Mainburg. (ei) Das gemütliche Beisammensein und der Spaß am Schwimmsport standen wiederum im Vordergrund des 24-Stunden-Schwimmens im Mainburger Freibad. Zum 22. Mal fand das Event heuer bei bestem Badewetter statt.
Schon vor dem Startschuss am Samstag um 12 Uhr hatten sich mehr als 300 Teilnehmer registriert, insgesamt gin-gen dann 446 Schwimmer an den Start. Sie legten bis Sonntag, 12 Uhr, insgesamt 4.616.450 Meter im Becken zu-rück, allen voran Charlotte Guizetti, die mit sage und schreibe 61.200 geschwommenen Metern einen neuen Veran-staltungsrekord aufstellen konnte.
Das Stadtunternehmen Mainburg, die Schwimmabteilung des TSV Mainburg sowie die Wasserwacht und die Feuer-wehr hatten die Veranstaltung wieder möglich gemacht. Das 24-Stunden-Schwimmen ist eine Veranstaltung fürJung und Alt, wie die große Bandbreite an Teilnehmern in diesem Jahr wieder gezeigt hat. Die jüngsten Schwimmerwaren die vierjährige Leni Thoma (300 Meter) und der dreijährigen Nilo Swoboda (650 Meter), die ältesten die 71- jährige Dagmar Möller (700 Meter) und der 80-jährige Michael Gollas (10.000 Meter).
Ein kräftiges Platsch zum Auftakt des 24-Stunden-Schwimmens: 446 Teilnehmer gingen bei der 22. Auflage an den Start. (dieses Bild war nicht in der HZ)
4.616.450 Meter an einem Tag
446 Teilnehmer und ein Rekordmarke beim 22. Mainburger 24-Stunden-Schwimmen
Auch die jüngste Mannschaft freute sich über Urkunden und Medaillen aus den Händen von TSV-Vize Alexander Hauf, der ehemaligen Hallertauer Bierkönigin Lisa Massier, Winfried Stark und Landratsstellvertreter Helmut Fichtner.
Die drei Sieger bei den Männern erhielten Urkunden Medaille.
Die Gesamtwertung weiblich gewann Charlotte Guizetti (rechts) vor Viktoriia Syrotkina.
Von Eva Inzenhofer
Mainburg. Pünktlich um 12 Uhr glitten am Samstag die ersten Teilnehmer des 24-Stunden-Schwimmens ins Becken des Mainburger Freibads. Stadtrat Winfried Stark, in Stellvertretung von Bürgermeisterin Karoline Fritz-Ertlmaier, hatte die nunmehr 22. Auflage der Veranstaltung zuvor mit dem obligatorischen Startschuss eröffnet.
Seit vielen Jahren ist das 24-Stunden-Schwimmen definitiv ein Höhepunkt und vor allem ein würdiger Abschluss für die vergangene Wettkampfsaison, die Hobby- und Vereinsschwimmer aus nah und fern nach Mainburg lockt. Das Stadtunternehmen Mainburg (SUM), die Schwimmabteilung des TSV 1861 Mainburg sowie die Wasserwacht und die Feuerwehr hatten das Event wieder möglich gemacht.
100 ehrenamtliche Helfer im Einsatz
Trotz allem sportlichem Ehrgeiz und dem einen oder anderen persönlichen Rekordversuch stand für die Schwimm- begeisterten an diesem Wochenende vor allem eines im Vordergrund: das gemütliche Beisammensein und der Spaß am Schwimmsport. 100 ehrenamtliche Helfer packten überall dort an, wo sie gebraucht wurden, egal ob als Rundenzähler, im Registrierungszelt oder als Badeaufsicht. Helfer verlängerten ihre Einsatzschichten, um den Kleinsten noch ein paar Extrarunden zu ermöglichen, oder Teilnehmer, wie die Schwimmer des befreundeten ATSV Kelheim, sprangen spontan ein. Schon vor dem Startschuss hatten sich mehr als 300 Teilnehmer registriert. Während manche eifrig Schwimmkilometer sammelten, versuchten andere ihr Glück beim Wettrutschen oder genossen einfach die Sonnenstrahlen vor ihren Zelten, die sie auf der grünen Liegewiese aufgeschlagen hatten. Das beliebte Blitzschachturnier musste in diesem Jahr leider kurzfristig ausfallen.
Mehr als 24 Stunden nach dem Startschuss standen mit der Preisverleihung am Sonntag um 13 Uhr die Ergebnisse fest. Und auch in diesem Jahr konnten die 446 Teilnehmer wieder herausragende Leistungen erzielen, allen voran Charlotte Guizetti, die mit sage und schreibe 61.200 geschwommenen Metern einen neuen Veranstaltungsrekordaufstellen konnte. Damit sicherte sie sich unter den 244 weiblichen Teilnehmern den ersten Platz, vor Viktoriia Syrotkina (46.650 Meter) und Yvonne Thummerer (43.600 Meter). Unter den 202 männlichen Schwimmern konnte sich Franz Rummel mit 40.600 gesammelten Metern vor seinen Mitschwimmern Simon Stengl (37.000 Meter) sowie Michael Mayerhofer (36.800 Meter) durchsetzen. Die hart umkämpfte Nachtwertung (23 bis 6 Uhr) führten bei den Frauen wiederum Charlotte Guizetti (15.500 Meter) und Viktoriia Syrotkina (14.500 Meter) an, den dritten Platz sicherte sich Evelyn Junker (13.300 Meter). Bei den Männern belegten Till Richter (18.100 Meter), Patrick Schulters (16.600 Meter) und Maris Coordes (15.100 Meter) die vorderen Plätze.
Jüngster Teilnehmer drei Jahre und ältester 80
Das 24-Stunden Schwimmen ist eine Veranstaltung für Jung und Alt, wie die große Bandbreite an Teilnehmern in diesem Jahr wieder gezeigt hat. „Früh übt sich“, hieß es bei der vierjährigen Leni Thoma (300 Meter) und dem dreijährigen Nilo Swoboda (650 Meter), die jüngsten Teilnehmer im Feld. Erstere vertrat dabei auch „Die jungen Wilden“ als jüngste Mannschaft des Wochenendes, die mit einem Altersdurchschnitt von 6,6 Jahren antrat.
Mit deutlich mehr Erfahrung gingen dagegen die ältesten Schwimmer, die 71-jährige Dagmar Möller (700 Meter) und der 80-jährige Michael Gollas (10.000 Meter), ins Rennen. Ein denkbar knappes Ergebnis gab es beim Wettrutschen, wo den ersten und dritten Platz nur genau eine Sekunde trennte. Durchsetzen konnte sich am Ende der Zeitnahme Johannes Thiele (12.88 Sekunden) vor Daniel Thoma (13.10 Sekunden) und Leander Nemetz (13.88 Sekunden).
Bei bestem Badewetter blickten die Organisatoren auf ein überwiegend entspanntes Wochenende zurück, geprägt von guter Stimmung und Freude an der Bewegung. Besonders schön sei dabei die Hilfsbereitschaft und der Zusammenhalt unter den Teilnehmern gewesen, wie Edi Brücklmaier, stellvertretender Abteilungsleiter der Abteilung Schwimmen, zufrieden resümierte.
